making of picture „the stone“

Während ich meine Landschaftsaufnahmen mache, erstelle ich oft nebenbei mit einer zweiten Kamera „making of pictures“ oder wie ich sie noch nenne „dokumentarische Bilder“ 😉 , somit habe ich dann später einen besseren Eindruck der gesamten Location, man vergisst da ja so einiges wieder und man sieht auch noch was so außen rum los war.

Ich denke auch ich werde daraus eine Serie machen und immer mal wieder ein making of zu einem meiner Bilder schreiben.

Den Start mache ich mit eine Aufnahme, aufgenommen im März 2015 auf den Lofoten. Diese Bild gehört definitiv zu den Favoriten meiner Lofoten Tour und hat auch bei der Jahresausstellung 2015 der Fotofreude-Seligenstadt den 1. Platz gemacht.

Aufgenommen wurde das Bild an einem der wenigen Tage an dem wir es schafften früh genug aufzustehen und nicht noch müde von der Polarlicht Fotografie waren, auch das Wetter machte einen vielversprechenden eindruck. So ging es ohne Frühstück, aber immerhin mit einer Thermoskanne Tee und ausreichend Corny’s, zu unserer Location.

Wir hatten uns für Hauckland Beach entschieden, die Blickrichtung dort ist Richtung Westen somit sollten die Berge bei Sonnenaufgang schön angestrahlt werden. Als erstes zeige ich euch ein Panorama von der Location damit ihr einen Eindruck bekommt wie es vor Ort ausgesehen hat.

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Die Zeit des Sonnenaufgang kam immer näher und ich versuchte verschiedene Bildkompositionen durch.

Vordergrund sollte sein und irgendwas sollte ins Bild führen.  Wasser soll mit drauf und natürlich die Berge im Hintergrund.

Bei meinen ersten Versuchen hatte ich viel zu viel Felsen mit drauf und war mit dem Ergebnis überhaupt nicht zufrieden.

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Also dachte ich mir ich muss von dem Felsen runter und es weiter links versuchen, dort lagen einige Steine im Wasser und wurden auch von diesem umspült.

Mensch da muss doch was gehen, dachte ich mir und hatte dabei immer den Himmel und die Berge im Blick, nicht das ich den richtigen Zeitpunkt verpasse.

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Ich entschied mich spontan für die linke Steinreihe, stellte die Kamera auf schaute auf das Display und yeah das ist es!

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Das Stativ rammte ich fest in den Sand, um ein nachsacken wenn das Wasser die Stativbeine umspült zu verhindern.

Für das Bild benutze ich meine Canon 6D mit dem 17-40mm L, Blende stellte ich auf f16 und ISO auf 100. Da die Wolken sehr langsam zogen wollte ich eine längere Belichtungszeit benutzen, um die Wolken schön verwischen zu lassen. Somit entschied ich mich für den ND1.8 Haida in Verbindung mit dem 0.9 Lee Verlaufs-Filter, damit sollten 5 Minuten Belichtungszeit möglich sein.

Da die Berge schon anfingen zu glühen und die Sonne stätig stieg hatte ich auch nur diesen einen Versuch und der musste sitzen.

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Während die Aufnahme lief, machte ich mit meiner 550D noch einige Stimmungsbilder und hoffte dabei das die Aufnahme nicht überbelichtet und das Stativ nicht wegsackt.

Nachdem endlich die 5 Minuten vorbei waren, schaute ich mit das Ergebnis an. Top, perfekt belichtet, Histogramm schön am rechten rand um den Dynamik-bereich des Sensor maximal auszunutzen, auch keine Überbelichtung, genial der Morgen war gerettet.

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Hier zeige ich auch das unbearbeitet RAW und zum Vergleich das in Lightroom bearbeitete fertige Bild.

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Hoffe euch hat mein making of gefallen, wenn ja könnt ihr ja einen Kommentar hinterlassen.

3 Gedanken zu „making of picture „the stone“

  1. Klasse geschrieben – der Artikel ist nicht ermüdent lang, alles wichtige, das man wissen muss und einem Inspiration ist, ist vorhanden.
    Vielen Dank dafür, Carsten !

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